Corona und ich - Gedanken einer Symbiose

Aktualisiert: Apr 28


Ein Boot und Wasser zu Gedanken einer Symbiose von Corona und Mensch. Beobachtung in Stille, Meditation zur Erlangung von Balance

Als die “stay at home” Verordnung am 13.3.2020 in der Pressekonferenz verkündet wurde, befand ich mich gerade auf meinem ersten freien verlängerten Wochenende seit mehreren Monaten. Ursprünglich stand seit langem Triest (Italien) auf dem Plan. Als Alternative dazu ging es zum Neusiedlersee (Burgenland, Österreich). Es war einfach herrlich mit der Natur verbunden zu sein. Nur sehr vereinzelt Menschen, Stille, selbst gekochtes Essen, herzhaftes Lachen. Kein Social Media, stattdessen Backgammon, gute Gespräche, Frühlingsboten und Sternenhimmel. Für mich, wesentliche Faktoren zur Entspannung und um gesund zu bleiben. Zurück in Wien konnte ich auch hier einen Unterschied wahrnehmen - es hatte sich kurz fast so angefühlt, als wären die Menschen in den Sommerurlaub gefahren. Und .. die Vögel .. sie erschienen mir auf einmal übermäßig laut. Der extreme Lärm durch Verkehr und Industrie war gedrosselt - nimmst Du das auch wahr? Stille. Ich arbeite gerne, wenn es still ist. Da kommen die besten Gedanken und Ideen zum Vorschein. Es ist bei mir wie in einer Yogaklasse. Wir beginnen in Stille, mit einer kurzen Meditation, einem Innehalten, einem Check-in. Danach fließt die Abfolge der Positionen durch mich hindurch , solange ich präsent, im Hier und Jetzt bin. So geht es mir auch, wenn ich die Beiträge für euch verfasse. Es fließen die Gedanken, so wie auch jene zur Symbiose von “Corona & ich”.


Unter Symbiose verbergen sich mehrere Bedeutungen. Die lockerste der symbiotischen Wechselbeziehungen ist die Allianz - das ist eine Verbindung, die stets nur vorübergehender Art ist. Dazu fiel mir ein Beispiel aus der Tierwelt ein: fast jeder kennt die so genannten Putzerfische und Putzergarnelen, die die Parasiten größerer Fischen fressen, ihre Haut von Schädlingen befreien und Verletzungen säubern, dabei den Nutzen ihrer Nahrung haben. Die meist großen Raubfische erstarren, pausieren, lassen somit das Reinigen über sich ergehen anstatt den Putzerfisch als kleinen Happen zu verspeisen.


. . . “Und was hat das mit dem Virus zu tun?”, denkst Du vielleicht. Es kam mir in den Sinn, dass wir auch in einer Art Symbiose mit dem Virus existieren. Allerdings gehen wir alle unterschiedlich mit dieser Situation um und die Rollen zwischen Symbiont und Wirt wechseln in seiner Größe und Allianz.

Die Panik als Wirt, ein gedankliches Erstarren aus der Angst heraus, ein Handeln, das wir über das Virus rechtfertigen & das Virus als Symbiont, das sich über die Angst am Immunsystem bedient.

Das Virus als Wirt, die unsichtbare Macht, die gedeiht und wächst & der Mensch als Symbiont, der diese Macht selbst erschaffen hat, das Virus nutzt, um daraus Profit zu schlagen und andere zu kontrollieren. Euch fallen bestimmt noch mehrere Beispiel Variationen dazu ein. Wo auch immer wir gerade hinsehen, bilden sich Allianzen in unterschiedlichen Ausprägungen und Formen. Menschen, die einander helfen bzw. Hilfe anbieten, auch wenn sie sich davor selbst als Nachbarn noch nie gegrüßt oder gesehen haben. Menschen, die (wieder) näher zusammenfinden. Menschen, die selbst aufgrund von Klopapier einen “Guerilla” (Kleinkrieg/franz.) anzetteln - ja, auch da werden Allianzen geschaffen, Positionen bezogen, durch (inneren) Mangel und Starrheit aus der Situation heraus die zu lernenden Themen sichtbar gemacht und gespiegelt.

Ich als Wirt erkenne die Notwendigkeit einer Reinigung/Heilung und nehme sie an. & Corona als Symbiont dockt in Form von externen Faktoren an und prüft, ob ich meine Themen gelernt und wo ich nochmals nachzuarbeiten habe. In herausfordernden Situationen offenbaren die Menschen ihr wahres Gesicht. Ich nutze diese Zeit gerade als eine Art Vipassana. Wie in der Meditation bin ich in einer Beobachterrolle, die mich unterstützt, Entscheidungen über den Fortgang meines Weges zu treffen. Es ist im Grunde genommen der Zustand unseres natürlichen Seins. Eine Haltung, die in unserem ganzen Leben von größter Wichtigkeit ist. Covid19 ist eine der laufenden Prüfungen. Oft wollen wir oder sind wir Menschen noch nicht bereit unsere Themen anzunehmen und uns aus der Komfortzone heraus zu bewegen. Wir wollen sie lieber ausbauen und halten. Wir revidieren für uns gesetzte Entschlüsse, bedecken Handlungen und Situationen mit einer Art Sahnehäubchen: “Der/die hat das bestimmt nicht so gemeint.”, “Ist ja eigentlich eh nicht so schlimm.”, etc. Irgendwann jedoch klatscht etwas oder jemand von oben drauf und wir werden damit konfrontiert ganz genau hinzusehen, was unter dem Häubchen ist . . . und das gesamte Schlagobers rundherum dürfen wir selbst wegmachen. Ich persönlich liebe ja diese frische, fluffige, weiße Masse - allerdings nicht zu viel und nicht zu allem. Und du?


Wo setzt Du noch - sprichwörtlich gemeint - ein Sahnehäubchen drauf?


Sprichwörtlich ein Sahnehäubchen oben drauf setzen. Was wird damit verdeckt? Wo schaust du nicht hin? was wollen wir nicht sehen? wovor verschließt man die Augen? Wegbegleitung zur Transformation

Wenn du bereit bist, dein Sahnehäubchen entfernen und genauer hinsehen zu wollen, stehe ich dir sehr gerne in einer intuitiven Beratung zur Seite - Beispielsweise mittels der Kabbala (Numeroskop), die dir dein Energiepaket, das du dir geschnürt hast, verdeutlicht, sodass du Blockaden und Handlungen mutig zu meistern lernst, Klarheit schaffst.

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Herzlichst,


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